Kreisgruppe, 1. Spieltag
Sonntag, 17.09.2017, 10:30 Uhr
REWE-Arena Selbitz
SG Selbitz/Naila 8 : 0 JFG Höllental

1:0 Ivan Gazic (21.)

2:0 Nick Schüler (26.)

3:0 Karim Rashid (32.)

4:0 Ivan Gazic (36.)

5:0 Ivan Gazic (44.)

6:0 Jonas Dürrschmidt (49.)

7:0 Ivan Gazic (61.)

8:0 Ivan Gazic (76.)

       
Schiedsrichter:  Klaus Kaiser Zuschauer: 40

Am vergangenen Sonntag, dem 17. September 2017, starteten unsere B-Junioren um 10:30 Uhr gegen den Lokalrivalen, die JFG Höllental, in die neue Saison. Da die Duelle zwischen diesen beiden Vereinen traditionell etwas Besonderes sind, waren beide Teams hochmotiviert drei Punkte auf ihrem Konto gutzuschreiben und so war dieses Spiel nicht nur technisch sondern auch körperlich sehr anspruchsvoll.

2017 09 17 U17 Höllental

Die Spieler der Heimmannschaft ließen ihren Gegner von Anfang an spüren, dass sie keinesfalls gewillt waren auch nur einen Punkt abzugeben. Ein konsequentes Ausschalten der gegnerischen Spielmacher, ein hellwacher Torwart und ein kurzes Lächeln von Fortuna hielten den heimischen „Kasten“ sauber.

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Auch die Offensive lief zu Höchstformen auf. Nachdem in der ersten Halbzeit sowohl durch intensive Zweikämpfe als auch mit Hilfe schöner Kombinationen der Grundstock mit einem 4:0 gelegt wurde, konnten sich die Zuschauer in der zweiten Halbzeit an wunderschönen Ballstafetten und Torschüssen der Spielgemeinschaft erfreuen, bei denen auch die Neuzugänge Jonas Dürrschmidt (1. FC Martinsreuth), Karim Rashid (ATS Hof/West) und Ivan Gazic (Cibalia Vinkovci, Kroatien) ihr Können eindrucksvoll präsentierten. In der Folge wurden in der zweiten Halbzeit noch einmal vier Tore nachgelegt.

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Durch ihre Gesamtleistung als Team haben die B-Junioren der SG Selbitz / Naila mit einem 8:0 einen, auch in dieser Höhe, verdienten Sieg eingefahren und deutlich signalisiert dass sie in diesem Jahr vorhaben vorne mitzuspielen.

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Es berichtete Ralf Groß. – Fotos: Lucas Herrmann.

Landesliga, 12. Spieltag
Sonntag, 17.09.2017, 14:30 Uhr
Sportplatz Veitsbronn
ASV Veitsbronn-Siegelsdorf 4 : 2 SpVgg Selbitz

M. Mauder (49.) 1 : 2

M. Mauder (51.) 2 : 2

J. Baumann (70.) 3 : 2

J. Henke (88.) 4 : 2

     

P. Hager (7.) 0 : 1

K. Gezer (22.) 0 : 2 (FE)

Schiedsrichter: David Kern (TSV Röthlein) Zuschauer: 120

Die Frankenwälder geben beim ASV Veitsbronn-Siegelsdorf einen zwei Tore Vorsprung aus der Hand. Die Schödel-Elf muss sich in der Landesliga Nordost nun wieder nach unten orientieren.

Landesliga, 10. Spieltag
Freitag, 01.09.2017, 19:00 Uhr
Sportplatz Neudrossenfeld
TSV Neudrossenfeld 3 : 1 SpVgg Selbitz

S.Engelhardt (53.)

L. Pauli (64.)

L. Pauli (69.)

       P. Hager (89.)
Schiedsrichter:  Davina Haupt (TSV Poppenreuth) Zuschauer: 120

Eine gutklassige erste Hälfte mit angriffsfreudigen Fußball auf beiden Seiten. Bei gleichverteiltem Spiel mit leichten Vorteilen für die laufstarken und ballsicheren Gäste. Die durch Gezer (32.) mit Scharfschuss knapp über den Kasten und Wich (37.) aussichtsreiche Möglichkeiten besaßen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff scheiterten sie am Pfosten. Die beste Chance für die schwer in die Partie kommenden Drossenfelder hatte Engelhardt (13.), verfehlte um Zentimeter.

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Aus einer verstärkten Defensive heraus versuchten die Gastgeber nach Wiederanpfiff über Konter zum Erfolg zu kommen . Und das klappte vorbildlich: Erst bediente Gareis mit genau getimter Flanke Engelhardt, der per Kopf verwertete. Und zehn Minuten später war Pauli zur Stelle, als er trocken vollendete. Dann die Vorentscheidung, eingeleitet aus einer Kombination, die wiederum der treffsichere Pauli zum beruhigenden 3:0 abschloss. Das Gegentor war nur Ergebniskosmetik. Während Heimcoach Werner Thomas den Sieg als verdient bezeichnete auf Grund der Steigerung nach der Pause, haderte der Selbitzer Trainer Hendrik Schrödel mit der Unparteiischen Davina Haupt. So schlecht wie er sie sah, war sie aber nicht (sondern noch schlechter; Anmerk. der SVS-Redaktion). Die Frankenwälder wurden unter Wert geschlagen.

Quelle: www.anpfiff.info

Aufstellung TSV Neudrossenfeld Aufstellung SpVgg Selbitz
26  Lukas Reuther 1  Andreas Schall (C)gelbe karte
3  Daniel Gareis 5  Yannick Schuberth
 4  Levin Paulitor 7  Martin Damrotgelbe karte
5  Carsten Hahn (C)gelbe karte  8  Nico Schmidtgelbe karte
7  Steffen Taubenreuther 10  Kaan Gezer
9  Sascha Engelhardtauswechslungtorgelbe karte 14  Maximilian Lang
 15  Fabian Möckelauswechslung 15  Albert Pohlauswechslung
16  Julian Pötzinger 17  Felix Edelmanngelbe karte
 19  Claudio Bargenda  25  Pascal Hagertor
20  Daniel Hacker  28  David Wichauswechslung
29  Hannes Greefauswechslung 31  Marcel Findeißauswechslunggelbe karte
Ersatz Ersatz
 1  Florian Kauper (ETW) 12  Dominik Brunhuber (ETW)
14  Andre Haackauswechslung 3  Pascal Spindler
 17  Hannes Sahr 4  Marcin Czabanauswechslung
 22  Alexander Güntherauswechslung 9  Eralp Caliskanauswechslung
 38  Thomas Ehlert 11  Christian Horn
     20  Felix Strootmannauswechslung
Trainer Trainer
 Werner Thomas  Henrik Schödel
Landesliga, 11. Spieltag
Samstag, 09.09.2017, 15:00 Uhr
REWE-Arena Selbitz
SpVgg Selbitz 4 : 2 SG Qeuelle Fürth

M.Lang (7.) 1 : 0

P.Hager (34.) 2 : 1

A:pohl (51) 3 : 1

F.Strootmann (90. + 4) 4 : 2

     

T.Särchinger (31.) 1 : 1

C.Haag (75.) 3 : 2

Schiedsrichter:  Eduard Maier (DJK Gleiritsch) Zuschauer: 166

In einem rassigen und torreichen Landesligaspiel behält die SpVgg Selbitz mit 4:2 die Oberhand über die SG Quelle Fürth. Die Frankenwäldler zeigen streckenweise herrlichen Offensivfußball, müssen am Ende aber noch mächtig bangen.

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Mit einer starken Leistung bezwingt die SpVgg Selbitz das mittelfränkische Spitzenteam aus Fürth völlig verdient mit 4:2. Die Schützlinge von Trainer Henrik Schödel bieten lange Zeit erfrischenden Angriffsfußball, müssen am Ende dem hohen Tempo aber beinahe Tribut zollen. "So wie in der ersten Halbzeit stelle ich mir das vor. Da haben wir Fußball gespielt, so wie ihn die Zuschauer und auch ich ihn sehen wollen. Das hat richtig Laune gemacht", war Henrik Schödel nach dem Spiel mehr als zufrieden.
 
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Seine Elf, bei der Pascal Spindler für David Wich in die Startformation rückte, legte los wie die Feuerwehr. Bereits nach sechs Minuten brannte es erstmals lichterloh im Fürther Strafraum. Eine langgezogene Schmidt-Flanke köpfte Yannick Schuberth aus spitzem Winkel aufs Tor. Gästekeeper Oliver Harnos kratzte das Leder gerade noch von der Linie. Die daraus resultierende Ecke brachte die frühe Führung für die Gastgeber. Aus dem Gewühl heraus drückte der aufgerückte Selbitzer Verteidiger Maximilian Lang das Spielgerät über die Linie. Die Quelle fand schwer ins Spiel, hatte gegen die aggressiv und lauffreudig auftretenden Selbitzer ihre liebe Mühe. Der erste Warnschuss von Reinholz ging einiges drüber. Dann war wieder Selbitz am Zug. Albert Pohl, der trotz angebrochener Nase auf die Zähne biss, hatte nach zwanzig Minuten das 2:0 auf dem Kopf.
 
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Als Schuberth kurze Zeit später auf Harnos zueilte, hätte es erneut im Fürther Kasten klingeln müssen, dem Selbitzer Flügelflitzer fehlten aber die Nerven. Und die vergebenen Chancen sollten sich rächen. Mit der ersten Aktion kamen die Gäste nach einer halben Stunde zum Ausgleich. Tobias Särchinger zog aus sechzehn Metern ansatzlos ab und traf flach ins Eck. Statt zwei, oder gar drei zu Null stand es plötzlich 1:1. Die Frankenwäldler hatten aber die passende Antwort im Köcher. Pohl bediente Gezer, dessen gefühlvolle Flanke Pascal Hager per Flugkopfball zur erneuten Führung einnickte. Ein klasse herausgespielter Treffer, dachten sich die Selbitzer Anhänger, die auch nach dem Seitenwechsel weiter verwöhnt wurden. 
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Denn die vor Spielwitz nur so strotzende Schödel-Elf drückte gleich wieder auf die Tube. Nach einer schönen Ballstafette über Schuberth und den omnipräsenten Gezer wurde Pohl im Strafraum freigespielt und musste nur noch den Schlappen zum 3:1 hinhalten. Von den hochgehandelten Gästen war weiterhin nichts zu sehen. Trainer Patrick Frühwald wechselte nach einer Stunde binnen weniger Minuten gleich dreimal aus. Mit Slama, Menz und dem eigentlich auf Selbitzer Seite von Beginn an erwarteten "Sturmbrecher" Vidal-Camejo brachten die Gäste frische Kräfte. Was sich positiv auf das Angriffsspiel der Gäste auswirken sollte. Von nun an kamen die Fürther nämlich besser auf, vielleicht auch weil Selbitz zurückschaltete und das ganz hohe Tempo nicht mehr ging. Fürths Spielgestalter Maximilian Höhenberger scheiterte zunächst am Außennetz und Vidal-Camejo zog wenig später knapp drüber. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff gelang den Gästen der Anschluss. Selbitz brachte den Ball mehrfach nicht aus der Gefahrenzone. Christian Haag zog von der Strafraumgrenze ab, sein Schuss wurde noch abgefälscht und schlug unhaltbar hinter Schall im Netz ein. Plötzlich waren die Gäste wieder im Spiel, dezimierten sich aber selbst. Der bis dahin blass gebliebene Frank Kirschner war mit einer Entscheidung des Schiedsrichterassistenten nicht einverstanden und kommentierte diese unflätig. Dem gut leitenden Referee Eduard Maier blieb keine andere Wahl als den roten Karton zu zücken. Jetzt schien die Partie entschieden, doch weit gefehlt. Schuberth verpasste nach einem Konter die Entscheidung. Die Gäste hatten nichts mehr zu verlieren, warfen alles nach vorne und wären beinahe belohnt worden. Mit einer Prachtparade entschärfte Selbitz´ Keeper Andreas Schall einen Slama-Kopfball aus Nahdistanz. "Da hätten wir das 3:3 machen müssen, obwohl es eigentlich nicht verdient gewesen wäre", resümierte Fürths Trainer Patrick Frühwald nach dem Spiel, der mit dem Auftritt seiner Elf, "dass war heute überhaupt nichts", ganz und gar nicht einverstanden war. Den finalen Schlusspunkt setzte der eingewechselte Felix Strootmann in der Nachspielzeit mit einem Flachschuss zum 4:2. 
 
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"Es zieht sich schon die ganze Saison durch, dass unser Spiel zu instabil ist. Klasse Phasen wechseln sich immer wieder mit haarsträubenden Fehlern ab. Da müssen wir noch viel abgebrühter und konstanter werden", fand Schödel auch kritische Worte, "aber sei es drum, das Positive hat heute überwogen und jetzt wird erst mal gefeiert". Grund dazu hatte seine Elf, die heute Lust auf mehr gemacht hat, allemal.
 
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Es berichtete: Th.Popp ; Bilder: Chr. Seidler
Aufstellung SpVgg Selbitz Aufstellung SG Quelle Fürth
 1  Andreas Schall (C)  24  Oliver Harnos
3  Pascal Spindler  2  Tobias Streller
 5  Yannick Schuberthauswechslung 4  Lucas Würkert
7  Martin Damrot 5  Philipp Meyer (C)
8  Nico Schmidt  6  Maximilian Höhenbergergelbe karte
10  Kaan Gezergelbe karte 8  Fabian Krapfenbauerauswechslung
14  Felix Edelmann 10  Frank Kirschnerrote karte
15  Albert Pohlauswechslungtor  16  Marvin Schimmauswechslunggelbe karte
 17  Maximilian Langtor 17  Tobias Särchingerauswechslungtor
 25  Pascal Hagerauswechslungtor 20  Dennis Reinholzgelbe karte
31  Marcel Findeißgelbe karte 23  Christian Haagtorgelbe karte
Ersatz Ersatz
 12  Pascal Meister (ETW)  33  Alexander Seibold (ETW)
4  Marcin Czaban 13  Christoph Hüller
9  Eralp Caliskanauswechslung 14  Ahmed Slamaauswechslung
 11  Christian Horn  15  Christopher Menzauswechslung
 16  Hannes Häßler 18  Richard Vidal Camejoauswechslung
19 Lucas Herrmann    
20 Felix Strootmannauswechslungtor    
22 Marco Berneggauswechslung    
28 David Wich    
Trainer Trainer
 Henrik Schödel  Patrick Frühwald
Landesliga, 9. Spieltag
Samstag, 26.08.2017, 15:00 Uhr
REWE-Arena Selbitz
SpVgg Selbitz 2 : 0 1.FC Lichtenfels

K. Gezer (42.)

M-Aumüller (80./ET)

       
Schiedsrichter:  Peter Frank (Uttenreuth) Zuschauer: 263

In der Fußball Landesliga Nordost tut sich die SpVgg Selbitz lange Zeit schwer. Doch die Frankenwäldler beißen sich in die Partie und besiegen am Ende den 1. FC Lichtenfels verdient mit 2:0.

Mit einem 2:0 Arbeitssieg gegen den westoberfränkischen Konkurrenten aus Lichtenfels schafft die SpVgg Selbitz den Sprung ins Tabellenmittelfeld. Allerdings sah es Anfangs gar nicht danach aus, denn die Schödel-Elf tat sich lange Zeit schwer und hatte in der ersten Hälfte oftmals das Glück auf seiner Seite.

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Das Spiel zweier grundsolider Mannschaften begann verhalten. Beide Teams tasteten sich ab und scheuten in der Anfangsphase das letzte Risiko. Die erste Torannäherung gehörte den Gastgebern, doch Damrots Torschuss ging weit drüber. Auf der Gegenseite zeigte Kremers Knaller ebenfalls keine Wirkung. Bei Pohls Direktabnahme im Anschluss an eine Ecke ging es schon enger zu, doch auch hier zischte der Ball knapp über den Lichtenfelser Kasten. Nach etwa einer halben Stunde merkten die Gäste, die unter der Woche den Bayernligisten DJK Gebenbach mit 3:0 aus dem Pokal warfen, dass vielleicht doch etwas gehen könnte. Die Korbstädter spielten in dieser Phase gut und zielstrebig in die Spitze. Über Lulei und Pfadenhauer kam der Ball zu Jankowiak, dessen Schuss Edelmann aber in höchster Not blocken konnte. In dieser Aktion hatte die SpVgg Selbitz mächtig Massel.

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Genauso wie kurze Zeit später, als Lang und Schuberth jeweils vielversprechende Chancen von Pfadenhauer und Oppel auf der Torlinie für ihren geschlagenen Torhüter Schall klären konnten. Selbitz kam irgendwie überhaupt nicht in die Partie. Und wenn sich mal die Chance zum Tempogegenstoß ergab, fehlte der Schödel-Elf oft das Tempo in den Angriffsbemühungen. Aus dem buchstäblichen Nichts und zu diesem Zeitpunkt der Partie auch völlig unverdient kam die SpVgg Selbitz kurz vor dem Pausenpfiff zur Führung. Nach einem Fehlpass im Lichtenfelser Spielaufbau schaltete Schmidt blitzschnell um und bediente mit einem vertikalen Pass den durchgestarteten Gezer, der Tormann Schulz noch umkurvte und einnetzte.

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Der Treffer zeigte Wirkung, denn mit der Führung im Rücken hatte die Heimelf plötzlich Oberwasser. "Durch das kräftezehrende Pokalspiel unter der Woche war meine Mannschaft geschwächt. Wenn du in Führung gehst, und die Möglichkeiten dazu hatten wir, geht halt vieles leichter von der Hand. Wenn du aber einem Rückstand hinterherläufst ist es in Selbitz ganz schwer", konstatierte Gästetrainer Alexander Grau nach der Partie. Die Führung beflügelte die Heimelf. Einen Hager-Kopfball kratzte Lulei gerade noch von der Linie. Bei der darauf folgenden Ecke, die Selbitz kurz ausführte, narrte Schmidt mit einer Finte gleich drei Gegenspieler, bei seinem Abschluss musste Schulz im Gästetor sein ganzes Können aufbieten.

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Genauso wie bei der Doppelchance von Pohl und Gezer. In dieser Situation hätte die Spielvereinigung erhöhen können, ja müssen. Lichtenfels fand im zweiten Durchgang keine Bindung mehr und fand Offensiv eigentlich überhaupt nicht mehr statt. Die Selbitzer Horn und Gezer hätten eine Viertelstunde vor Spielende frühzeitig den Deckel auf die Partie machen können, scheiterten aber an Torwart Schulz oder respektive am Außennetz.

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Die Entscheidung fiel aber doch noch. Nach einem Pass in die Tiefe, des an diesem Tag bärenstarken Schmidts, setzte Pohl Abwehrmann Aumüller so unter Druck, dass dieser an seinem herauseilenden Keeper vorbei ins verwaiste Tor köpfte. Zehn Minuten vor dem Ende war es die Entscheidung, in einer Partie die im ersten Durchgang auch einen anderen Verlauf hätte nehmen können. Selbst nach der Ampelkarte des Selbitzers Schmidt fiel den Gästen nicht mehr viel ein, sodass die Schödel-Elf am Ende aufgrund der Leistungssteigerung im zweiten Durchgangs einen verdienten Heimsieg einfuhr. "Meine Mannschaft hat sich in die Partie gebissen. Die Halbzeitführung war glücklich, gab uns aber die nötige Sicherheit. Kompliment an beide Teams, die einen starken Fight ablieferten", zog der Selbitzer Trainer Henrik Schödel nach dem Spiel ein positives Fazit.

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Es berichtete: Thomas Popp – Bilder: Chris Seidler

Aufstellung SpVgg Selbitz Aufstellung 1.FC Lichtenfels
 1  Andreas Schall (C)  22  Rene Schulz
5  Yannick Schuberth 2  Lukas Dietz
 7  Martin Damrot)auswechslung 3  Manuel Aumuellerelfmeter vergeben
8  Nico Schmidtgelbe kartegelb rote karte(85. wiederholtes Foulspiel) 4  Daniel Schardt (C)
10  Kaan Gezertor 6  Andreas Mahrgelbe karte
14  Felix Edelmann 7  Adrian Kremer
 15  Albert Pohlauswechslunggelbe karte 8  Niklas Lulei
17  Maximilian Lang 9  Daniel Oppel
25  Pascal Hager  10  Maximilian Pfadenhauerauswechslung
28  David Wichauswechslung 11  Lukasz Jankowiak
 31  Marcel Findeißgelbe karte 13  Bastian Gutgesellauswechslunggelbe karte
Ersatz Ersatz
 12  Pascal Meister (ETW)  1  Hannes Köster (ETW)
 4  Marcin Czabanauswechslung 5  Martin Hellmuth
9  Eralp Caliskan  12  Armin Hatzoldauswechslung
11  Christian Hornauswechslung 14  Christoph Mohr
 20  Felix Strootmannauswechslung 15  Bastian Gutgesellauswechslung
Trainer Trainer
 Hernik Schödel  Alexander Grau

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