Landesliga, 12. Spieltag
Sonntag, 17.09.2017, 14:30 Uhr
Sportplatz Veitsbronn
ASV Veitsbronn-Siegelsdorf 4 : 2 SpVgg Selbitz

M. Mauder (49.) 1 : 2

M. Mauder (51.) 2 : 2

J. Baumann (70.) 3 : 2

J. Henke (88.) 4 : 2

     

P. Hager (7.) 0 : 1

K. Gezer (22.) 0 : 2 (FE)

Schiedsrichter: David Kern (TSV Röthlein) Zuschauer: 120

Die Frankenwälder geben beim ASV Veitsbronn-Siegelsdorf einen zwei Tore Vorsprung aus der Hand. Die Schödel-Elf muss sich in der Landesliga Nordost nun wieder nach unten orientieren.

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Ein Spiel dauert neunzig Minuten. Diesen alten Leitspruch hätten sich die Landesliga-Kicker der SpVgg Selbitz gestern Nachmittag zu Herzen nehmen sollen, dann hätten sie womöglich nicht mit leeren Händen die weite Heimreise aus dem Fürther Hinterland antreten müssen. In einem Spiel mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten sprach zunächst vieles für die SpVgg. Die machten vom Anpfiff weg gleich da weiter, wo sie eine Woche zuvor gegen Quelle Fürth aufgehört haben. Nämlich mit geradlinigen und schnörkellosen Angriffsfußball. So wie in der siebten Minute, als Pohl Gezer auf die Reise schickte und dessen Querpass Hager am langen Pfosten nur noch einschieben musste. Von der Heimelf war in der Anfangsphase kaum etwas zu sehen. Lediglich Mauder kam einmal in Schussposition, rutschte aber aus. Dann war wieder Selbitz am Zug und erzielte mit dem zweiten Angriff das 2:0. Der durchgebrochene Schuberth konnte von Hütter nur noch durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Gezer sicher. Kurz später war es wieder der pfeilschnelle Schuberth der auf und davon war. Meyer testete die Reißfestigkeit des Selbitzer Jerseys. Schiedsrichter Kern ließ Gnade vor Recht ergehen und zückte gegen Meyer, der eigentlich letzter Mann war, lediglich Gelb. Gezer, alleine vor Torwart Grosser - sowie Schmidt und Hager, jeweils nach Eckbällen, hätten noch vor dem Seitenwechsel auf 3:0 erhöhen können.

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Irgendwie muss aber in den Selbitzer Pausentee eine größere Portion Schlaftabletten geraten sein, denn urplötzlich war die Überlegenheit dahin. Innerhalb von zwei Minuten gelang Mauder mit zwei sehenswerten Schüssen, bei denen er allerdings auch nicht bedrängt wurde, der Ausgleich. Die Heimelf hatte nun Oberwasser, Selbitz war konsterniert. "Wir kamen im gesamten zweiten Durchgang nicht mehr in die Zweikämpfe. Völlig unnötig gaben wir die Partie aus der Hand", haderte der sichtlich geknickte Selbitzer Coach Henrik Schödel nach dem Match. In der Folgezeit war seine Elf zwar bemüht wieder Ordnung ins Spiel zu bekommen. Effektiver waren aber die Hausherren. Nach einem Eckball erzielte Baumann die erstmalige Führung für sein Team, die sie auch nicht mehr aus der Hand geben sollten. Ganz im Gegenteil: Als Selbitz alles nach Vorne warf, markierte der ASV durch den kurz zuvor eingewechselten Henke sogar noch das 4:2. 

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Am Ende jubelten die Gastgeber, die zwar Hausbacken agierten aber alles in die Waagschale warfen, über den dritten Sieg in Folge. Die Frankenwälder handelten sich die dritte Auswärtsniederlage in Folge ein und müssen den Blick nun erstmal wieder nach hinten richten.
 
Es berichtete: Thomas Popp; Bildquelle: www.anpfiff.info
 
Aufstellung ASV Veitsbronn-Siegelsdorf Aufstellung SpVgg Selbitz
21  Fabio Gossler (C)  1  Andreas Schall (C)
 2  Tobias Meyergelbe karte  3  Pascal Spindler
4  Andreas Kallertgelbe karte  5  Yannick Schuberth
5  Marco Gräß 7  Martim Damrotauswechslunggelbe karte
7  Moritz Hütter 8  Nico Schmidt
 9  Thomas Schilmeier  10  Kaan Gezertor (FE)
11  Yannik Stutzauswechslung 14  Felix Edelmanngelbe karte
 13  Peter Schilmeierauswechslung  15  Albert Pohlauswechslung
 18  Janni Tomic 17  Maximilian Lang
 20  Julian Baumanntor 25  Pascal Hagertor
27  Marius Mauderauswechslungtortor 31  Marcel Findeißauswechslunggelbe karte
Ersatz Ersatz
15  Dimitrios Fotiadisauswechslung 12  Dominik Brunhuber (ETW)
16  Maximilian Muckauswechslung  9  Eralp Caliskan
 17  Samuel Seidel  11  Christian Hornauswechslung
29  Julian Henkeauswechslungtor  20  Felix Strootmannauswechslung
     22  Marco Berneggauswechslung
Trainer Trainer
 Michael Green  Henrik Schödel