Landesliga, 8. Spieltag
Samstag, 19.08.2017, 16:00 Uhr
Sportplatz ATSV Erlangen
ATSV Erlangen 3 : 0 SpVgg Selbitz

S.Glasner (30.) 1 : 0

F. List (60.) 2 : 0

A. Kulabas (62.) 3 : 0

       
Schiedsrichter:  Kay Urbanczyk (TSV Unterpleichfeld) Zuschauer: 120
Mit einer verdienten 0:3 Auswärtsniederlage kehrt die SpVgg Selbitz vom Titelaspiranten ATSV Erlangen zurück. Die Schödel-Elf agiert viel zu ängstlich und hat keine nennenswerte Torchance.
 
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Ohne Chance auf etwas zählbares musste die SpVgg Selbitz am Samstagabend die Heimreise vom Tabellenführer ATSV Erlangen antreten. "Es trafen zwei Welten aufeinander. Es war eine Lehrstunde in Sachen Abgeklärtheit. Wir wollten sie ärgern, sind aber kaum in die torgefährliche Zone gekommen", konstatierte der Selbitzer Trainer Henrik Schödel nach dem Spiel.
 
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Von Beginn an nahm das Spiel den erwartenden Lauf. Erlangen gab früh in der Partie den Ton an und versuchte immer wieder mit Diagonalbällen die Selbitzer Abwehr auszuhebeln. Zunächst jedoch ohne Erfolg, denn die tief stehende Selbitzer Abwehr roch den Braten und stellte immer wieder geschickt die Räume zu. Doch nach vorne - Fehlanzeige. "Bringt mehr Genauigkeit in eure Pässe, schaftt mehr Entlastung", sah Schödel das Unheil kommen. Nach einer halben Stunde sollte es dann auch soweit sein. Eine Zuckerflanke von Kevin Guerra fand Sturmführer Sebastian Glasner, der nur noch den Schädel hinhalten musste. Ein Gegentreffer der kaum zu verteidigen war. Mit der knappen Führung für die Hausherren ging es in die Katakomben.
 
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Nach dem Wiederanpfiff hatten die Gastgeber zunächst erneut eine gute Möglichkeit, doch Ruhrseitz zog um Haaresbreite am Pfosten vorbei. Danach taute Selbitz auf, kam besser in die Partie und traute sich mehr zu. Nach einer schönen Ballstaffette über Yannick Schuberth und Kaan Gezer, schoss Nico Schmidt nur knapp vorbei. Die etwa 20 mitgereisten Selbitzer Anhänger schöpften gerade Hoffnung, dass vielleicht doch etwas gehen könnte. Der Nackenschlag folgte aber auf dem Fuß. Mit einem Doppelschlag nach einer Stunde erstickten die Gastgeber die aufkommende Selbitzer Hoffnung im Keim. Nach einer Ecke des ehemaligen Hofers Vignon Amegan stieg Ferdinand List am höchsten und nickte ein. Der Erlanger Jubel war gerade abgeklungen, da schlug es schon wieder im Selbitzer Gehäuse ein. Nach einem Diagonalball von Ken Kishimoto auf den Erlanger Spielgestalter Ahmet Kulabas, ließ dieser dem Selbitzer Tormann Andreas Schall keine Chance und erzielte im achten Spiel seinen achten Treffer. Danach war die Messe gelesen. In der Endphase konnte sich Keeper Andreas Schall noch einige male gegen Kishimoto, Ruhrseitz und Erhardt auszeichnen. Am Ende stand eine verdiente Selbitzer Niederlage, bei clever und abgebrüht spielenden Erlangern.  
 
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"Wir sind gut rein gekommen, dann haben wir das Spiel ruhig gemacht und kontrolliert. Das 2:0 fiel genau zum richtigen Zeitpunkt", analysierte Erlanges Trainer Shqipran Skeraj nach dem Spiel. Im Selbitzer Lager hätte man sich etwas mehr Aggressivität und Unbekümmertheit gewünscht. "Wenn du als Außenseiter beim Tabellenführer keine einzige gelbe Karte bekommst, dann sagt das einiges aus", monierte Trainer Henrik Schödel nach dem Spiel.
 
Es berichtete Th. Popp ; Bildquelle: www.fupa.info
Aufstellung ATSV Erlagnen Aufstellung SpVgg Selbitz
30  Michael Kraut  1  Andreas Schall (C)
2  Ken Kishimoto 3  Pascal Spindler
6  Michael Krämer 5  Yannick Schuberth
9  Sebastian Glasnertor 7  Martin Damrotauswechslung
10  Ahmet Kulabastor 8  Nico Schmidt
14  Michael Kammermeyer (C)auswechslung 10  Kaan Gezer
 16  Vignon Ameganauswechslung 15  Albert Pohl
 17  Kevin Guerra  17  Maximilian Lang
 19  Ferdinand Listauswechslungtor  20  Felix Strootmann
20  Sebastian Marx 25  Pascal Hagerauswechslung
25  Tim Ruhrseitz 31  Marcel Findeißauswechslung
Ersatz Ersatz
 22  Maximilian Glaß (ETW)  12  Dominik Brunhuber (ETW)
 7  Simon Erhardtauswechslung  4  Marcin Czaban
 21  Hakim Graineauswechslung 9  Eralp Caliskanauswechslung
33 Sebastian Scheppauswechslung 14  Felix Edelmann auswechslung
    18  Patrick Meister
    28  David Wichauswechslung
Trainer Trainer
 Shqipran Skeraj  Hernik Schödel
 
 
Landesliga, 7. Spieltag
Samstag, 12.08.2017, 15:00 Uhr
REWE-Arena Selbitz
SpVgg Selbitz 4 : 0 VfL Frohnlach

P.Hager (4.)

A.Pohl (13.)

Y.Schuberth (48.)

E.Caliskan (68.)

       
Schiedsrichter:  Dominik Noegel (DJK Weingarts) Zuschauer: 235
In einem einseitigen Landesligaspiel bezwingt die SpVgg Selbitz einen ganz schwachen VfL Frohnlach auch in der Höhe verdient. Mit dem zweiten Sieg in Folge schaffen die Frankenwäldler den Sprung ins Tabellenmittelfeld. Die Gäste gehen schweren Zeiten entgegen.
 
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Mit einem nie gefährdeten 4:0 Heimsieg über den VfL Frohnlach feiert die SpVgg Selbitz den zweiten Sieg in Serie. In einem Spiel mit vielen ausgelassenen Torchancen stellt die Heimelf die Weichen früh auf Sieg. Denn bereits nach vier Minuten klingelte es erstmals im Frohnlacher Kasten. Ein feines Zuspiel von Kaan Gezer öffnete den Raum für Pascal Hager, der den Ball über den herausstürzenden Philipp Pfister ins Tor lupfte.
 
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Die Führung gab den Hausherren sichtlich Auftrieb. Die junge Selbitzer Mannschaft brannte in der Anfangsphase ein wahres Feuerwerk ab. Bereits sieben Minuten nach der Führung legte Albert Pohl den zweiten Treffer nach. Einen von der Frohnlacher Hintermannschaft schlecht geklärten Gezer-Freistoß köpfte Pascal Spindler zurück in die Gefahrenzone. Pohl reagierte am schnellsten und hob den Ball über Pfister zum 2:0 ins Netz.
 
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Und es ging fast im Minutentakt weiter: Hager verpasste nach einer Maßflanke des starken Spindlers um Haaresbreite und Gezer schlenzte aus guter Position am langen Eck vorbei. Die Gäste aus dem Coburger Land, die mit einer Fünferabwehrkette agierten, waren sichtlich bedient. "Wir wollten gut stehen und möglichst lange die Null halten, mussten aber unseren Plan frühzeitig über den Haufen werfen", offenbarte VfL-Trainer Oliver Müller nach dem Spiel. Offensiv trat seine Mannschaft erstmals nach etwa zwanzig Minuten in Aktion. Mehr als ein Schuss von Lukas Pflaum, den Schall zur Ecke lenkte und einen Fernschuss von Sven Wieczorek, der über den Fangzaun ging, sprang für den VfL aber nicht heraus. Denn dann war nämlich schon wieder Selbitz am Zug. Aber Yannick Schuberth und Pohl scheiterten am aufmerksamen Frohnlacher Torhüter Pfister, der später noch in den Mittelpunkt rücken sollte.
 
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Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer weiterhin Selbitzer Einbahnstraßenfußball. Zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff schlug es erneut im Frohnlacher Gehäuse ein. Mit einem ansatzlosen Flachschuss von der Strafraumgrenze sorgte Schuberth für die Vorentscheidung. Zwei Minuten später dezimierten sich die Gäste zu allem Überfluss auch noch selbst. In einer Kontersituation war Hager nach einem Gezer Zuspiel alleine auf weiter Flur. Pfister eilte aus seinem Tor, kam einen Schritt zu spät und hinderte den Selbitzer Angreifer deutlich am weiterlaufen. Schiedsrichter Noegel blieb keine andere Wahl als den roten Karton zu zücken. Den fälligen Freistoß schoss Gezer über das Tor. Irgendwie wollte die nun in Überzahl spielende Schödel-Elf zu viel. Verstrickte sich immer öfter in Einzelaktionen und entblößte völlig unverständlich immer wieder die eigene Abwehr. Und es dauerte auch nicht lange, bis die bis dahin harmlosen Gäste zu ersten Torchancen kamen. So musste Andreas Schall im Selbitzer Kasten gegen Lukas Werner und Dominic Graf gleich zweimal beherzt zugreifen. "So können wir uns im Defensivverbund nicht verkaufen, dass ärgert mich maßlos", prangerte Schödel nach dem Spiel an.
 
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Nach einer kurzen Auszeit ging es dann aber doch wieder in schöner Regelmäßigkeit in Richtung Gästetor. Pohl (65.) und Hager (80.) scheiterten jeweils am Aluminium. Dazwischen lag noch der schönste Selbitzer Angriff an diesem Tag. Per herrlichem Spielzug über Hager und Schuberth wurde der eingewechselte Eralp Caliskan freigespielt, der frei vor dem eingewechselten Ersatztorwart Darran Griffin eiskalt vollstreckte. Kurz vor dem Abpfiff hätte der ehemalige Konradsreuther und jetzt in Frohnlacher Diensten stehende Graf noch den Ehrentreffer erzielen können, fand aber in Schall seinen Meister.
 
Trainerstimmen:
Henrik Schödel (SpVgg Selbitz): "Wir haben drei der vier Tore super herausgespielt das freut mich, haben aber auch wieder vier bis fünf Riesenchancen liegengelassen. Am Ende kann das Spiel auch 8:4 ausgehen. Für die Zuschauer wäre das sicherlich super, für einen Trainer aber zum Haareraufen. Da müssen wir noch viel souveräner werden".   
 
Oliver Müller (VfL Frohnlach): "Unser Ziel war es zunächst einmal gut zu stehen, lange die Null halten und einen Punkt mitzunehmen. Leider mussten wir unseren Plan frühzeitig über den Haufen werfen. In der ersten Halbzeit waren wir schwach, in der zweiten besser. Da hätten wir durchaus auch zwei, drei Tore machen können. Im Endeffekt geht der Sieg aber in Ordnung. Sieben Spiele, null Punkte und nur drei erzielte Tore. Insgesamt ist das sicherlich zu wenig um in der Landesliga zu bestehen".
 
Es berichtet. Thomas Popp; Bilder: Chris Seidler
Aufstellung SpVgg Selbitz Aufstellung VfL Frohnlach
1  Andreas Schall (C) 33  Philipp Pfisterrote karte
3  Pascal Spindler  8  Yannick Teuchertauswechslunggelbe karte
5  Yannick Schuberthauswechslungtor 11  Kevin Hartmannauswechslung
7  Martin Damrot 14  Tim Rebhan
 8  Nico Schmidtauswechslung  15  Domenic Lauerbachauswechslung
 10  Kaan Gezer  17  Jonas Krügergelbe karte
 15  Albert Pohltor 18  Sven Wieczorek
17  Maximilian Lang 19  Amadeus Schramm gelbe karte
 25  Pascal Hagertor 21  Maximilian Weinreich
26  George Patricheauswechslung 22  Dominic Graf
31  Marcel Findeißgelbe karte  23  Lukas Pflaum (C)gelbe karte
Ersatz Ersatz
12  Dominik Brunhuber (ETW)  37  Darran Griffin (ETW)auswechslung
4  Marcin Czabanauswechslung 4  Tobias Kühn
 9  Eralp Caliscanauswechslungtor 5  Marc Schrammauswechslung
14  Felix Edelmann 7  Lukas Wernerauswechslung
16  Hannes Häßler  13  Christopher Autsch
18  Patrick Meisterauswechslung 24  Stefano Göhring
19  Lucas Herrmann  25  Christian Beetz
20  Felix Strootmann    
28  David Wich    
Trainer Trainer
 Henrik Schödel  Oliver Müller
Landesliga, 5. Spieltag
Samstag, 02.08.2017, 18:30 Uhr
REWE-Arena Selbitz
SpVgg Selbitz 2 : 2 SV Friesen

K.Gezer (31.) 1 : 1

K.Gezer (60.) 2 : 2

     

N.Firnschild (26.) 0 : 1

H. Schubert (47.) 1 : 2

Schiedsrichter:  Mario Hofmann (SpVgg/DJK Heroldsbach) Zuschauer: 455

Die Selbitzer warten weiter auf den ersten Saisonsieg in der Landesliga-Saison. Gegen Friesen liegt dieser mehrmals in der Luft. Das 2:2 ist aber letztendlich ein gerechter Endstand.

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Keiner Sieger gab es vor 455 Zuschauern im Frankenwald-Derby der Fußball-Landesliga-Nordost. Letztendlich war es ein gerechtes Ergebnis, wenngleich die Gastgeber durchaus Chancen zum Siegtreffer hatten. Wieder einmal belohnte sich die SpVgg nicht für ihren Aufwand, obwohl sie eine tolle Moral zeigte und zwei Mal einen Rückstand aufholte. Damit wartet die Mannschaft weiter auf den ersten Saisonsieg.

Die ersten Offensiv-Aktionen gehörten den Gästen, denen das Selbstvertrauen anzumerken war. Aber zweimal Schubert und Lindner setzten jeweils viel zu hoch an. Selbitz fand erst nach etwa zwanzig Minuten ins Spiel und kam auch prompt zur ersten richtigen Chance. Bernegg erkämpfte sich den Ball gegen den ehemaligen Schauensteiner Rödel - und war plötzlich frei vor Torwart Klier, der Bernegg noch am Fuß traf. Irgendwie trudelte der Ball am langen Pfosten vorbei. Doch Selbitz wäre aktuell nicht Selbitz, wenn die ausgelassene Torchance nicht sofort auf den Fuß bestraft worden wäre. Der starke Haaf flankte aus vollem Lauf maßgenau in die Mitte, wo der Selbitzer Patriche alleine gegen zwei Friesener Angreifer auf verlorenen Posten stand. Firnschild hatte keine Mühe, die Zuckerflanke zur Führung einzuköpfen.

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Doch Selbitz berappelte sich erstaunlich schnell. Mit einer schönen Einzelaktion brachte Gezer knapp fünf Minuten später seine Farben mit dem Ausgleich zurück ins Spiel. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Geburtstagskind Hager sogar die Führung auf dem Schlappen. Schön von Gezer freigespielt ging sein Schuss allerdings ganz knapp am rechten Pfosten vorbei.

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Umstritten war die erneute Friesener Führung kurz nach dem Wiederanpfiff. Der Selbitzer Torhüter Schall reklamierte heftig, aber umsonst Abseits nach dem Treffer von Schubert. Doch die Gastgeber schüttelten sich kurz und der beste Selbitzer, Gezer, traf zum zweiten Mal. Pohl hatte sich an der Außenlinie durchgesetzt, seine Flanke schlenzte Gezer zum 2:2 ins Tor. Eine knappe Viertelstunde vor Schluss hatte die SpVgg doppelt die Chance zur Führung. Einen Hager-Schuss wehrte Sesselmann mit dem Allerwertesten ab, und Patriche köpfte nach einer Gezer-Ecke knapp neben das Tor.

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In der Schlussphase wollte beide Teams den Sieg - und hatten auch Chancen. Doch Schmidt und Lindner (Friesen) hatten in der Nachspielzeit kein Glück mit ihren Fernschüssen. In der 95. Minute hatten die Selbitzer den Torschrei schon auf den Lippen, doch ein abgefälschter Freistoß aus 20 Metern ging knapp neben das Friesener Gehäuse.

 

Es berichtet Th.Popp; Bilder: Chris Seidler

Aufstellung SpVgg Selbitz Aufstellung SV Friesen
1  Andreas Schall (C) 1  Patrick Klier
 3  Pascal Spindler 2  Manuel Rödelauswechslung
 5  Yannick Schuberth  5  Marcel Lindner
7  Martin Damrotauswechslung  8  Hannes Nützelgelbe karte
 8  Nico Schmidt  11  Nikolai Altwasser
 10  Kaan Gezertortor 12  Maximilian Sesselmanngelbe karte
17  Maximilian Langgelbe karte 14  Andre Scholz
 22  Marco Berneggauswechslung 17  David Daumann
 25  Pascal Hager  18  Philipp Schubertauswechslungtor
26  George Patriche 19  Nils Firnschild (C)tor
28  David Wichauswechslung 21  Marco Haafgelbe karte
Ersatz Ersatz
12  Dominik Brunhuber (ETW) 23  Tim Lindner (ETW)
4  Marcin Czaban 4  Andreas Baierauswechslung
11  Christian Hornauswechslung  7  Maximilian Zapfauswechslung
 15  Albert Pohlauswechslung 15  Tim Schumann
18  Patrick Meister    
19  Lucas Herrmann    
20  Felix Strootmannauswechslung    
21  Fabio Ouvina    
Trainer Trainer
 Henrik Schödel  Armin Eck

 

Landesliga, 6. Spieltag
Sonntag, 06.08.2017, 15:00 Uhr
FSV Bayreuth
FSV Bayreuth 1 : 4 SpVgg Selbitz
A.Graf (26.) 1 : 1       

M.Damrot (12.) 0 : 1

A.Pohl (45.+1) 1 : 2

K.Gezer (85.) 1 : 3 (FE)

N.Schmidt (90.)

Schiedsrichter:  Stefan Klerner (Lichtenfels) Zuschauer: 150

Der Fußball-Landesligist fährt den ersten Saisonsieg ein. Beim zuletzt starken FSV Bayreuth haben die Frankenwäldler etwas Glück. Die Tore fallen zum richtigen Zeitpunkt.

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"Geschenke haben die Spieler ja gemacht, aber leider nicht mir, sondern dem Gegner." Leicht sarkastisch kommentierte der am Vortag 44 Jahre alt gewordene Trainer Jörg Pötzinger die 1:4 (1:2)-Niederlage seines FSV Bayreuth in der Landesliga Nordost gegen die zuvor sieglose SpVgg Selbitz.

Das Team von der Prellmühle erlitt am Sonntag im vierten Heimspiel damit die zweite Niederlage und fährt nun als Tabellensechster am Freitag zum Baiersdorfer SV (15.).

So eindeutig, wie es das Resultat aussagen mag, war die Partie nicht. "Ein bisschen war das Glück schon auf unserer Seite", dachte Gäste-Coach Henrik Schödel an eine wahre Flut von FSV-Möglichkeiten durch Eckstöße. "Aber wenn wir andererseits unsere Konter besser ausspielen ..." - dann dauert es gar nicht erst bis fünf Minuten vor Schluss, ehe durch das 3:1 die Entscheidung fällt.

Die Heimelf hatte eine halbe Halbzeit gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Selbitz agierte anfangs konsequenter, geradliniger, oft mit langen Bällen auf den starken Albert Pohl. Gelegen kam der SpVgg zudem die frühe Führung durch Martin Damrot, der aus 17 Metern scharf und flach ins lange Toreck traf (11.).

Doch Pötzingers Team, in dem durch Urlaub und Verletzungen fünf Stammspieler ausgefallen waren und zwei Akteure erstmals in dieser Saison in der Startformation standen, hielt dagegen. Florian Schuberths Volley nach Kellner-Flanke geriet noch zu hoch (21.). Doch unmittelbar nachdem Pohl auf der Gegenseite Guido Menzel und Keeper Marco Petrovic versetzt und den Pfosten getroffen hatte, vollendete der agile Adrian Graf nach Marc Kellners Vorarbeit zum Ausgleich (24.).

Das 2:1 der Gastgeber verhinderte nach einem Spurt des starken Antreibers Dominik Düngfelder die Latte beim Schuss von Marco Konradi (30.). Pötzinger: "Wenn wir hier in Führung gehen, verlieren wir wohl nicht mehr." So aber gab es unmittelbar vor dem Pausenpfiff nach Eckstoß des ehemaligen Bayreuthers Kaan Gezer die kalte Dusche in Form eines Kopfballtreffers des nicht gerade riesigen Pohl, der als Torjäger (65 Treffer in 59 Partien) vom FSV Schleiz nach Selbitz gewechselt ist. Alle FSV-Bemühungen nach dem Wechsel verliefen im Sande, "weil gewisse Leute eben nicht ersetzt werden können, wenn dann auch die verbliebenen Routiniers nicht alle Normalform bringen", wie Trainer Pötzinger anmerkte. Ihn ärgerte auch, dass seine Mannschaft "Geschenke verteilte, wenn ich mir die Entstehung der Gegentore so anschaue".

In einer Partie, die immer zerfahrener wurde, hatten die Bayreuther lediglich durch Friedrich Hendel-Diaz, der nach einem Solo am schnelleren Torhüter scheiterte (72.), und durch Florian Schuberth, der in guter Position schob statt draufzuhauen (74.), Chancen auf den Ausgleich. 3:1 und 4:1 waren die Folge Selbitzer Konter.

Quelle: www.frankenpost.de ; Bild: N.Drobny

Aufstellung FSV Bayreuth Aufstellung SpVgg Selbitz
1 Marco Petrovicgelbe karte  1  Andreas Schall (C)
3 Lorenz Roethlingshoefer 3  Pascal Spindler
5  Florian Schuberth 20  Felix Strootmann
7  Guido Menzel 5  Yannick Schuberth
8  Dominik Duengfelder (C)  7  Martin Damrotgelbe kartetor
9  Manuel Eiseleauswechslung 8  Nico Schmidttor
13  Marc Kellner 10  Kaan Gezertor
20  Friedrich Hendel-Diazauswechslung 17  Maximilian Lang
23  Adrian Graftor  25  Pascal Hagerauswechslung
39  Marco Konradiauswechslung 15  Albert Pohlauswechslungtor
45  Felix Angerer 22  Marco Berneggauswechslung
Ersatz Ersatz
22  Jonas Nüssel 12  Dominik Brunhuber (ETW)
6  Mert Tekeliogluauswechslung 11  Christian Horn
11  Julian Olletgelbe karteauswechslung 4  Marcin Czabanauswechslung
18  Mert Ariauswechslung 14  Felix Edelmann
21  Christopher Schwarzer 19  Lucas Herrmannauswechslung
    28   David Wichgelbe karteauswechslung
    31  Marcel Findeiß
Trainer Trainer
Jörg Pöttzinger  Henrik Schödel
Landesliga, 4. Spieltag
Freutag, 28.07.2017, 19:00 Uhr
Waldstadion Feucht
1.SC Feucht 2 : 0 SpVgg Selbitz

N.Wessner (50.) 1 : 0

M.Mowak (85.) 2 : 0

       
Schiedsrichter:  Markus Haase (ASV Burglengenfeld) Zuschauer: 180

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Am Freitagabend traf der SC Feucht zur Mission "erster Saisonsieg" im heimischen Waldstadion auf die SpVgg Selbitz. In einer torlosen ersten Hälfte war es die Zietsch-Elf, die aus ihren hochkarätigen Torchancen zunächst keinen Treffer markieren konnte. Kurz nach dem Seitenwechsel belohnte Nico Wessner (49.) die Hausherren mit der Führung, welche Feucht aber trotz bester Gelegenheiten lange Zeit nicht ausbauen konnte. Letztlich war es dann SC-Torjäger Marco Nowak, der mit dem 2:0 (85.) den Deckel auf den ersten Feuchter Saisonsieg setzte.

Bereits in der 2. Minute gab Selbitz einen ersten Warnschuss durch Schuberth ab, der ebenso wie ein Nowak-Kopfball auf der Gegenseite neben dem Tor in der Bande einschlug. Nach sechs Minuten hielt Feuchts Spielbühler seinen Schlappen erfolglos in einen scharfen Christ-Freistoß nahe der Grundlinie, ehe Damrot in der Folge doppelt die Selbitzer Führung liegen ließ. Mit Abschluss der Anfangsviertelstunde klärten die Gäste sowohl einen Wessner-Kopfball wie auch den doppelten Nachschuss auf der Linie - Pech für den Sportclub!

Anschließend weckte Boynügrioglu die Zuschauer in der 27. Minute mit einem zu hoch angesetzten Schuss aus dem Stand aus einer gut fünfzehnminütigen Phase ohne Torgefahr. Und auch Nowak brachte kurz darauf nicht genügend Druck hinter seinen Kopball (29.). Aber auch Selbitz spielte wieder mit, doch Gezers Schuss aus 16 Metern wurde zur Ecke geblockt, ehe Gäste-Akteur Schmidt Sponsel mit einem frechen Heber aus 30 Metern überlisten wollte (32.). Unverständnis beim Feuchter Anhang löste Sturmtank Nowak nach 36 Zeigerumdrehungen aus, als er eine halbhohe Wessner-Hereingabe aus kürzester Entfernung nicht im leeren Tor unterbrachte. Die Gäste aus Selbitz brachten aus dem Spiel wenig zustande, so zischte kurz vor der Pause ein Wich-Freistoß am SC-Kasten vorbei - torlos ging es daher in die Kabinen.

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Mit der ersten Standardsituation im zweiten Durchgang gingen die Feuchter dann in Führung. Nico Wessner schraubte sich am langen Pfosten hoch und nickte eine Kaya-Ecke zum verdienten 1:0 ein (49.). Zehn Minuten später hatte Boynügrioglu das 2:0 auf Fuß, doch Selbitz-Schlussmann Schall parierte den Schlenzer glänzend. Im weiteren Spielverlauf brachte Selbitz-Coach frisches Blut von der Bank, doch die SC-Defensive stand ihren Mann. Nach 75 Minuten sorgte einmal mehr Feuchts Boynügrioglu für Gefahr, verfehlte aber knapp das lange Eck. Im nächsten Augenblick erschütterte ein Nowak-Kracher den Selbitzer Querbalken, sodass die Gastgeber weiterhin nur knapp vorne lagen. 

Mit Beginn der spannenden Schlussphase setzte Selbitz-Verteidiger Czaban zum Solo an, verzog aber letztlich weit über das Tor (82.). Mit der taktischen Umstellung der Gäste auf Dreierkette ergaben sich Räume für den SC. Zunächst scheiterte Boynügrioglu am Selbitz-Keeper, doch als Nowak nach feinem Christ-Steilpass zum 2:0 traf, war die Messe im Waldstadion gelesen (85.). Der SC Feucht feierte somit den ersten Saisonsieg, während die SpVgg Selbitz weiter im Tabellenkeller stecken bleibt.

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Quelle: www.fussballn.de

Aufstellung 1.SC Feucht Aufstellung SpVgg Selbitz
1  Andreas Sponsel (C)  1  Andreas Schall (C)
2  Ljuban Ivic 3  Pascal Spindlergelbe karteauswechslung
3  Jannik Schneiderauswechslung 4  Marcin Czabanauswechslung
 6  Marco Wittmann 5  Yannick Schuberth
7  Marco Christ  7  Martin Damrot
8  Felix Spielbuehlerauswechslung 8  Nico Schmidt
 9  Fatih Boynügrioglugelbe karte 10  Kaan Gezer
11  Michal Nowaktor 17  Maximilian Lang
13  Michael Eckertgelbe karte  25  Pascal Hager
23  Nico Wessnertorauswechslung 26  George Patriche
 24  Yasar Kaya 28  David Wichauswechslung
Ersatz Ersatz
25  Kai Dillinger (ETW) 12  Dominik Brunhuber (ETW)
 16  Athanasios Gkenios 11  Christian Hornauswechslung
 19  Christopher Uwadia 15  Albert Pohlauswechslung
 20  Alexandros Nikopoulosauswechslung  22  Marco Berneggauswechslung
21  Anthony Janinauswechslung    
33  Philipp Mandelkowauswechslung    
Trainer Trainer
 Rainer Zietsch  Henrik Schödel

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10. Spieltag TSV Neudrossenfeld - : - SpVgg Selbitz  
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