Der Auswärtserfolg von Bayreuth wollen die Selbitzer am Samstag um 15 Uhr gegen den Bayernligaabsteiger VfL Frohnlach zu Hause veredeln und den Anschluß ans Tabellenmittelfeld herstellen.

 

2017 07 01 Frohnlach 03

Bildquelle: www.fupa.net (Mario Wiedel)

Das Spiel in Bayreuth war insgesamt gut, der Sieg verdient, aber die Leistung immer noch mit Höhen und auch Tiefen versehen. Die Konstanz über 90 Minuten auf nahezu einem Level zu spielen ist die blutjunge Mannschaft scheinbar noch nicht in der Lage. Hieran, und am Torabschluss, der auch in Bayreuth wieder ein Manko war, wird derzeit verstärkt im Selbitzer Lager trainiert.

Um nun gegen das punktlose Schlusslicht aus Frohnlach keine böse Überraschung zu erleben hebt Trainer Henrik Schödel warnend den Zeigefinger. "Wenn wir gegen den VfL so spielen wie wir diese Woche trainiert haben, dann wird es schwer einen Dreier zu holen. Da hat mir einiges nicht gefallen, und das habe ich den Jungs auch deutlich gesagt". Ins gleiche Horn stößt Sportlicher Leiter Norbert Drobny: "Unsere junge Mannschaft neigte schon letztes Jahr dazu gegen vermeintlich schwächere Teams die Zügel schleifen zu lassen. Wenn jeder von uns nur ein paar Prozent weniger gibt, wird dies ein mit dem Rücken zur Wand stehender VfL Frohnlach schnell merken und ausnutzen". Dabei sind die Gäste keineswegs so schlecht wie sie derzeit in der Tabelle dastehen. Bis auf das 0:3 gegen Mitterteich waren die Niederlagen immer knapp und im Derby gegen Sonnefeld war Frohnlach gar die bessere Mannschaft mit der Mehrzahl an klaren Torchancen. Trotzdem verlor die Müller-Elf auch diese Begegnung.

SV-Trainer Schödel muss bei der Mission "erster Heimsieg" weiterhin auf die langzeitverletzten Thierauf und Frank verzichten. Bernegg (Muskelfaserriß), Horn (Leistenprobleme), Pas. Meister (Schulter) und Ouvina (Urlaub) stehen ebenfalls nicht zur Verfügung. Das Abschlusstraining abgebrochen haben Edelmann (Knöchelverletzung) und Schmidt (Leistenprobleme). Ihr Einsatz wird sich erst am Spieltag entscheiden. Wieder genesen hingegen sind Findeiß, Patriche und Caliskan, die nahezu schmerzfrei trainieren konnten.

Aufgebot: Schall, Brunhuber – Caliskan, Czaban, Damrot, Edelmann (?), Findeiß, Gezer, Hager, Häßler, Herrmann, Lang, Pat.Meister, Patriche, Pohl, Schmidt (?), Schuberth, Spindler, Strootmann, Wich;